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VASTU VERSTEHEN

Himmelsrichtungen & Räume

Acht Richtungen, ein Lauf der Sonne — warum die Küche nach Südosten will und das Schlafzimmer nach Südwesten.

Vastu ordnet jede Nutzung einer Himmelsrichtung zu. Dahinter steht die vedische Beobachtung des Sonnenlaufs: Der Osten bekommt das erste, flache, milde Licht — dorthin gehören Eingang und Wohnräume, die den Tag beginnen. Der Südosten heizt sich am Vormittag auf — der klassische Ort des Feuers, also der Küche. Der Südwesten speichert die Wärme des Tages und kommt abends zur Ruhe — der richtige Ort zum Schlafen. Der Norden bleibt gleichmäßig hell, ohne zu blenden — ideal zum Arbeiten.

Dazu kommt das Gewicht: Vastu legt Masse und Höhe nach Süden und Westen, Öffnung und Leichtigkeit nach Norden und Osten. Das Haus schirmt die harte Nachmittagssonne ab und öffnet sich dem Morgen. Wer so baut, baut zugleich klimatisch klug — vieles, was heute als solare Architektur gilt, ist im Vastu seit Jahrhunderten Regel.

Die Rose zeigt die acht Richtungen mit ihren Qualitäten und typischen Nutzungen. Sie ist Ausgangspunkt jeder Vastu-Analyse: erst der Ort und seine Richtungen, dann der Grundriss.

Sie möchten nach Vastu bauen oder umbauen?

Olivera Reuther begleitet Sie von der ersten Idee bis zum fertigen Raum — in Berlin und darüber hinaus.

© 2026 Olivera Reuther · Vastu-Architektur · Berlin